Die Tagesschau hat’s inzwischen auch gemerkt. Bei mindestens 80 % an den Leitzins gekoppelten Darlehen und (gegenüber Deutschland) doppelten und dreifachen Preisen für A-Lagen bei gleichzeitig ca. halber Qualität in Sachen Isolation (thermisch und akustisch), Langzeitbeständigkeit usw. war das nicht anders zu erwarten. Gleichzeitig “muss” jeder Spanier sein Eigenheim besitzen, koste es, was es wolle – und die Gehälter liegen bei etwa der Hälfte (vs. DE). Nicht überraschend, also. Genausowenig wie der Plan der sozialistischen Regierung, jetzt fleißig am Markt vorbei weiterzubauen, um ebenso unverkäuflichen, staatlich subventionierten Wohnraum zu schaffen, dessen Nachfrage in diesem Jahr auch um über 60 % eingebrochen ist. So könne man Massenarbeitlosigkeit im Bausektor verhindern, sagt man. Der Hintergedanke ist vermutlich, dass damit wenigstens diese Glücklichen auf Steuerzahlers Kosten weiter für ihre Hypotheken aufkommen können – zumindest dieses Jahr noch. Würde mir ja stinken, wenn das meine Steuern wären, aber gut…
13.08.2008
