25.09.2008

Web 2.0 vs Leben

Ich erlaube mir, noch einen Punkt in die Diskussion einzubringen, der m.E. in der bisherigen Behandlung des Themas auf dem Wortgefecht-Blog (entdeckt via Blogplioten) zu kurz gekommen ist: Die drohende Virtualisierung der Familie, bzw. das Nicht-mehr-Zustandekommen derselben. Als Angehöriger der seltenen Spezies sozial angepasster Nerds (prove me wrong :-P) bin ich verheiratet, habe eine wundervolle vierjährige Tochter und einen tollen, aber vom grundsätzlichen Konzept her eher konventionellen Job. Und ich könnte kaum glücklicher darüber sein. Bekloppt genug sich, als Nerd und/oder Web-2.0ianer zu fühlen, aber in tollen “real life”-Umfeld. Das hätte ich nicht geschafft, wenn ich von meinem studentischen Internet-Pensum nicht losgekommen wäre, das ist sicher.

P.S.: Ich zweifele nicht daran, dass man auch ohne traditionelles Sozialgeflecht glücklich sein kann, aber ich unterstelle, dass es nicht das selbe sein kein. Anyhow, Traditionalist der Tradition zuliebe bin ich zuallerletzt, von daher – rock on, oder so. ;)

P.P.S.: Selten bloggen = (üb)erfülltes RL?

P.P.P.S.: Wenn obiges stimmte, hätte ich gerade eine schlechte Phase. Bevor ihr euch Sorgen macht: Dem ist nicht so! :-)

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