31.01.2009

Der Terrorvergleich zwischen Spanien und Deutschland…

anlässlich der Bundestagswahl hinkt ganz gewaltig – typisches politisch motiviertes Aufgebausche. Natürlich ist die Terrorgefahr nicht zu vernachlässigen, aber welche Ziele außer allgemeiner Verunsicherung sollte man mit einem Anschlag in Deutschland verfolgen?

Spanien hat auf nationaler Ebene ein Zwei-Parteien-System, mit den typischen damit verbundenen Problemen (starke Polarisierung und häufige, vollständige Machtwechsel). Damit ist es nachvollziehbar, dass mit einem Anschlag die Mehrheitsverhältnisse leicht zugunsten einer wie auch immer kompetenter erscheinenden Partei wechseln können, insbesondere auch ein Truppenabzug kann damit indirekt erreicht werden. In Deutschland sieht die Sache dagegen anders aus, für einen Abzug aus Afghanistan setzen sich nur die heuchlerischen SED-Nachfolge-Möchtegernpazifisten ganz links außen ein, und für deren Stärkung sorgt allein schon das schwache Profil der Volksparteien (wenn die SPD noch als eine solche gelten darf).

Von daher: Terrogefahr ohne Frage ja, das Drohvideo kann man sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber im Kontext der Bundestagswahl? Puh-leeze, das glaubt ihr ja nicht mal selbst… Und nochwas: Bürgerrechte einzuschränken spielt den Terroristen in die Hände, von daher haltet euer Getöse besser für euch, liebe Neocons. Danke.

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