Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nicht geben, mit diesem Satz wollte ich meinen Beitrag eigentlich einläuten. Bis ich dann in der Recherche nach brauchbaren Quellen daruf gekommen bin, dass mir die FAZ in einem Interview zuvorgekommen ist. OK, ordentliche Referenzen angegeben, jetzt zu meinem Teil – dem Bedauern über diese nationalsichtige Haltung.
Ja, sicher, Karlsruhe soll die Verfassung unserer geschätzten Bundesrepublik hüten und bewahren. Aber ist es nicht eindeutig, in welche Richtung wir uns bewegen werden, sollten, müssen? Hatten doch bereits Churchill, und noch lange vor ihm Victor Hugo und viele andere diese Vision, dass die Nationalstaaten eines Tages in einem föderalen Europa aufgehen könnten. Ist es nicht gerade in unserer heutigen, vollglobaliserten und vernetzten Welt eine Einstellung aus längst vergangenen Zeiten der Nationalstaaten, eine künftige Entwicklung in diese Richtung verhindern zu wollen? Geradezu eine von Internetausdruckern? ;-/ Überkommen und veraltet? Ich meine ja.
Leider, leider steht aktuell ja auch die FDP hinter dieser Auffassung – wenn man mal einen Wahlkampf-Effekt ausschließt. Was meint eigentlich die in letzter Zeit so gehypte Piratenpartei zur europäischen Integration? Und zu wirtschaftspolitischen Fragen? Das wird noch eine interessante Recherche…
Geschrieben von: Alicantist
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