Wow… ein Blog “aus” dem ersten Weltkrieg, quasi mit genau 90 Jahren Lag – sehr eindrucksvoll (gefunden über tagesschau.de).

Weniger eindrucksvoll, dafür aber um so lustiger (ja, ich mische gerne die unmischbarsten Themen) – des Vistas neue Namen:

  • Windows-Vistageschäft
  • Windows-Vistaenterprise
  • Windows-Vistaultimativ

Gefunden auf der Microsoft-Webseite, und damit “offiziell”. Geh ich mir doch gleich mal Windows-Vistaultimativ kaufen… ;-)

…und Koch gewinnt die Wahl in Hessen. Now that I’ve got your attention… ;-)

Nee, aber ernsthaft: Twitter ist das sinnloseste, was mir bislang untergekommen ist. Den einzigen Sinn, den ich bislang in einem Account bei einem solchen Dienstleister gesehen habe, ist eine bequeme Möglichkeit, Statusupdates ins “echte Web” (statt in irgendein soziales Netzwerk, aka walled garden) zu stellen. Das habe ich zunächst mit Niimo probiert, die sich texteln.de nach dessen Niedergang geschnappt haben, da ich Deutsch auf Twitter irgendwie fehlplatziert fand (siehe Beitrag). In der Zwischenzeit durfte ich in der deutschen Blogosphäre herausfinden, dass auf Twitter durchaus auf Deutsch “getextelt” wird, aber das ist mir jetzt auch egal.

Grund: Ich habe die Statusupdates von ein paar Tagen stillschweigend wieder aufgegeben, weil

Ravenscroft_facsimile_1.pngWas ein Ortswechsel notwendigerweise immer mit sich bringt, ist die Änderung des persönlichen Konsumverhaltens, sei es freiwillig oder unfreiwillig. Denn so globalisiert die Welt auch ist, es gibt (zum Glück) immer noch Unmengen an regionalen Besonderheiten. In diesem Blog widmete ich ja schon den einen oder anderen Beitrag den mir besonders auffälligen “Abweichungen” vom Gewohnten. :-)

Nichts anderes übrig bleibt einem deshalb im Moment auch noch bei der Wahl des Radiosenders im Auto. Da ich aus irgendeinem Grund

flagge_spanien.gifUrsprünglich war es als Initiative für die spanischen Sportler gedacht, die ihre Hymne mangels Text bestenfalls mitsummen können, und auch zunächst nur für sportliche Anlässe. Doch undichte Stellen und (wie so oft) das Internet führten zu einer außerplanmäßigen Vorab-Veröffentlichung des Textes, was dem linken Lager in Form der “Vereinigten Linken” Gelegenheit zur Platzierung ihrer starken Kritik an dem aus ihrer Sicht nicht zeitgemäßen Text gegeben hat. Das spanische NOK hat die Initiative nun zunächst einmal begraben, will aber nach eigenen Angaben weiter darum kämpfen.

Genau 10 Jahre und einen Tag benötigte Microsoft für einen Rückruf – was Tippfehler so alles bewirken können! :-P Bemerkenswert daran finde ich aber, dass man tatsächlich “pünktlich” (zumindest auf Basis der eigenen Datenlage) zurückgerufen hat – da hat sich wohl jemand die Problembeschreibung nicht angesehen. Bluescreen-Patchproblem bei Windows 98, dafür sollte es eigentlich schon lange keine Rückrufe mehr geben. ;-)

Über einen weniger lustigen Fehler, der leider noch ein deutlichen Zeichen von Inkompetenz darstellt, berichtete heise online vor zwei Tagen. Dass so ein eklatantes Problem auf der Webseite einer der deutschen Sicherheitsbehörden auftritt, gibt mir doch sehr zu denken…

Beissmonster.jpgJa, und zum Glück war “er” nur ein Yorkshire-Handtaschenwaldi, mit dem man nicht einmal dem Osterhasen stellen könnte! :-) Ganz anders war mir da schon wenige Minuten vorher geworden, als ich den Doggen-Verschnitt im Halbdunkel erspähte. Gut, er war an der Leine, und er sah auch noch “jung und verspielt” aus, dafür hatte er aber in etwa meine Gewichtsklasse, einen Kiefer mit dem Fassungsvermögen eines Maßkrugs und sein Frauchen eine zierliche Gestalt – nach spanischen Maßstäben, wohlgemerkt. Zum Glück scherte sich das gute Tier aber nicht sonderlich um mich, ganz anders als der erwähnte Handtaschenwaldi. Der im Übrigen wirklich nur spielen wollte, und mir zumindest eine Entschuldigung für das erste Heruntersetzen der Laufgeschwindigkeit gab.

Dies geht zumindest aus dem aktuellsten Comic auf xkcd.com hervor. Herrlich, genau das braucht man, wenn man spätabends müde aus dem Flieger steigt! :-D

Wieder da, btw…

EDIT: Der Tippfehler im Titel war peinlich, oder? Boggen, lol… :-D

Klassischer NotensatzEs wäre auch zu schön gewesen: Wie unlängst berichtet, hat sich mit Sony BMG das letzte “Major Label” zu DRM-freier Musik bekannt – aber die Umsetzung lässt im Moment noch sehr zu wünschen übrig. Wie auf medienkonvergenz.com zu lesen, soll sich sich der interessierte Kunde vor dem Download in ein Musikgeschäft seiner Wahl begeben, um dort Kaufcodes für ganze Alben zu erstehen – ganz im Sinne von klassischem Groß- und Einzelhandel. Downloads von Einzeltracks soll es nicht geben.

Es bleibt abzuwarten, was aus diesem Projekt auf Dauer wird – nach MemoryStick-, ATRAC- und sonstigen Pleiten sollte es Sony doch irgendwann gelernt haben, oder?

Nicht nur der kleine XING-Werbesturm und die schon Ende letzten Jahres zu großer Publizität gelangte OpenSocial-Inititive zeigen, dass sich im Bereich der sozialen Netzwerke derzeit allerhand tut. Auch neue Projekte wie die Communipedia – eine Art Meta-Netzwerk, das sich für 2008 einiges vorgenommen hat – zeigen, dass die Netzwerke beim User lange “angekommen” sind und neue Bedürfnisse wecken.

Entsprechende Sprengkraft hat die Meldung, dass sich drei echte “Big Player” des Marktes der DataPortability Workgroup anschließen: Google, neben seiner Suchmaschine und andere nützliche Online-Tools auch durch das Netzwerk Orkut bekannt, Plaxo und der international derzeit wohl populärste Dienst, Facebook (Meldung via Blogpiloten, Erberichterstattung durch TechCrunch).

Man darf gespannt sein, wie dies die Kräfteverhältnisse des Marktes beeinflussen wird. Besonderes Interesse wird dabei die zum Teil als “alle gegen Facebook” beurteilte OpenSocial-Initiative auf sich lenken, denn Google ist dort nicht nur mit an Bord, sondern als Entwicklungsplattform quasi “Hausherr”. Als wohl wichtigste Stakeholder beteiligen sich mit XING und LinkedIn die führenden Business-Netzwerke an der Initiative.

Wikia Search, die Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmi Wales, geht an den Start, so berichten heute unter anderem die Blogpiloten. Vielleicht schafft es ja die Galionsfigur der Open-Content-Gemeinde, dem in letzter Zeit immer häufiger gescholtenen Giganten Google ein mit der Zeit hoffentlich ebenbürtiges Projekt gegenüberzustellen. Die Chancen dafür stehen sicher besser als für das seinerzeit staatlich angeschobene, deutsch-französische Projekt Quearo, das bereits einmal (wie viele andere) ähnliches vorhatte. Man darf gespannt sein.

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