6.01.2008

6 billion Others

Ein spannendes Projekt, auf das ich durch eine Google-Suche zufällig gestoßen bin (via Herbert Mühlburgers Blog):

http://www.6billionothers.org/

Eigentlich wollte ich ja eine Illustration für mein Blog, bekommen habe ich einen Beitrag – auch ohne Illustration. That’s life! ;-)

WürfelWie dem geneigten Leser hoffentlich bekannt sein sollte, fällt es Computern normalerweise reichlich schwer, echte Zufallszahlen zu produzieren. Alles, was er algorithmisch normalerweise zustandebringt, sind so genannte “Pseudozufallszahlen”. Da die Produktion möglichst “echten” Zufalls für das Ziehen einer Stichprobe von höchster Bedeutung ist (sonst zieht man ja quasi “willkürlich”, und sei es nur durch die Auswahl des Algorithmus), ist bei der Wahl der Vorgehensweise einige Vorsicht anzuraten. Ich war entsprechend erfreut, als ich in der Computerzeitschrift c’t zufällig (*g*) etwas über den Mersenne-Twister-Algorithmus gelesen habe, der als der aktuell beste Pseudozufallszahlen-Generator gilt. Siehe dazu auch Wikipedia.

Die Verwendung dieses Algorithmus ist zwar immer noch nicht so gut wie

NotensatzDas letzte der “Major Labels” der Musikindustrie, Sony BMG, verzichtet künftig zumindest teilweise auf Kopierschutzmaßnahmen bei seinen Musikdownloads (siehe auch den Beitrag auf blogpiloten.de). Das “Digital Rights Management” (DRM), gerne auch treffend als “Digital Restrictions Management” verunglimpft, schein damit endlich auf dem Rückzug zu sein. Ein nur logischer Schritt, waren damit doch ehrliche Kunden gegenüber Raubkopieren die Dummen.

In other good news (wie sagt man das auf Deutsch? :-)) ist bekannt geworden, dass der urheberrechtliche Schutz zahlreicher interessanter Autoren ausläuft, die 1937 verstorben sind (erstmalig gemeldet auf Wikimedia). Dazu gehört auch der von Edgar Allan Poe inspirierte Autor Howard Phillips Lovecraft, der für seine Cthulhu-Saga bekannt ist. Sein Gesamtwerk ist (schon länger ;-)) al E-Book verfügbar auf Memoware, war einem zumindest die rund 8 Dollar für den (nicht ganz so vollständigen) Mobipocket-Download erspart. Leider ist die erforderliche Tomeraider-Software nicht ganz so billig, angesichts des großen, oft kostenlose Medienangebots ist es die Investition aber sicher wert.

Es sind nur wenige Tage ins Land gegangen, und schon kann man als Premium-Mitglied die Werbung auf seinem Profil ausschalten. Erklärt wird das Ganze in diesem praktischen Blogbeitrag. Ich muss schon sagen, je länger ich blogge, desto praktischer finde ich die schnellen Updates – talk about viral! ;-)

Welcher Designer kam übrigens auf die Idee, der Digital-Life-Design-Konferenz so einen Rotgardisten-Stern zu verpassen? Ich hätte das Blog dort oben fast für eines von der Klassenkämpfer-Sorte mit Bombenbau-Anleitungen gehalten! *SCNR* :-P

Kreisverkehr-AnimationHeute habe ich etwas gelernt über den spanischen Straßenverkehr. Glaube ich zumindest. :-) Schon letzte Woche war ich drauf und dran, einen Kommentar darüber zu bloggen, nachdem ich unberechtigt angehupt wurde, aber da wusste ich nur die Hälfte. Heute habe ich es dann endgültig verstanden, denke ich. Aber zurück dazu, wie alles begann:

BenzinfässerIst das jetzt lustig, traurig, oder einfach nur obskur? Der angeblich erste Mensch, der 100 Dollar pro Barrel Öl zu zahlen bereit gewesen ist, hat es für seinen Platz im persönlichen Geschichtsbuch getan. Siehe hier:

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/oelpreis38.html

Aber wahrscheinlich ist er nur gut in PR – weiß er denn, ob nicht ein anderer Händler kurz vor ihm schon einmal den gleichen Betrag oder (noch wahrscheinlicher) mehr gezahlt hat? Wenn, dann im Kundenauftrag und frei von Eitelkeit. Und dass er mit seinem Minimalkauf angeblich den Preis auf 100 Dollar getrieben hat, halte ich für Legendenbildung – und die Tagesschau macht mit. :-( Ist das jetzt “Truthiness” (englisches Wort des Jahres 2006 nach Merriam-Webster) oder “Wikiality“? In Deutschland ist es wohl auf dem Weg zu einem “populären Irrtum“…

Zugegeben, ich weiß nicht wirklich, wie der Ölpreis festgelegt wird, aber nach dem Höchstgebot alleine wird es wohl kaum gehen. Wenn doch, lege ich vielleicht mal eine Million an, sobald ich sie habe und sie mir nicht weh tut… ;-)

…ist ungewohnt. Und nein, ich bin nicht zu spät dran, wie man beim Weiterlesen noch herausfinden kann. ;-)

Spanischer Weihnachtsbaum aus WikipediaIn dem in Deutschland schon fast notorisch weihnachtlichen Dezember mochte bei mir “hier unten” irgendwie überhaupt keine Weihnachtsstimmung aufkommen, was aber zugegebenerweise auch an den ungewohnten Eindrücken (milde Temperaturen, Palmen und fern von der Familie) gelegen haben mag. Allerdings war und ist auch sonst nicht allzu viel zu sehen in den Straßen – private Weihnachtsdeko setzt sich scheinbar gerade erst so langsam durch (hauptsächlich die auch in Deutschland in den vergangenen Jahren immer beliebteren Weihnachtsmänner), Lichter gibt’s nur im Stadtzentrum und Weihnachtsmärkte überhaupt nicht. Doch auch das Radio

ATM_pinpad_in_german.jpgGeldautomaten in Spanien – tolles Usability-Thema. Mittlerweile habe ich genug Anektdoten zusammen, die es einen längeren Eintrag wert machen. Was macht also spanische Geldautomaten so interessant? Nun, zunächst einmal

testdisklogo_clear_100.gifSo schnell trifft einen das Problem: Seit Jahr und Tag “gammelt” ein altes SuSE-Linux ungenutzt auf meinem Acer TravelMate C110 herum und belegt satte 6 GB. Hat mich nie sonderlich gestört, aber da es sich um einen TabletPC handelt, dessen Handschrifterkennung unter Linux natürlich brachliegt, wurde es auch nie wirklich genutzt.

Jetzt, da wir uns zu Weihnachten eine niegelnagelneue Olympus E-3 gegönnt haben, die pro Foto satte 15 MB “verschießt” (10 MB RAW plus 5 MB JPEG), sind zusätzliche Gigabytes zur Ablage natürlich hochwillkomen. Also – Linux muss weg. Bis zum nächsten Laptop jedenfalls. ;-)

Das Problem dabei ist klar:

logo_niimo_scaleddown.jpgWo anders als beim “offiziellen Nachfolger” von texteln.de stellt man schon seine Status-Updates ein? Gerade, wenn man sie (passend zur Blog-Sprache) auf Deutsch verfassen will – Deutsch auf Twitter ist schließlich irgendwie unangebracht, jedenfalls kommt mir das so vor.

Anyhoo, was mir an der Sache missfällt, sind die Standard-Einstellungen – man gibt ein Default-Posting ab, wenn man einen Account macht, man hat eine “Default-Freundin” – puh-leeze! Ok, das ganze mag für Teens und Twens gemacht sein, aber auch Blogger in (wenn auch nur leicht) fortgeschrittenem Alter wollen Status-Update-Feeds. Ich will das zumindest. ;-)

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